ich hatte ja schon erwähnt, dass ich mit meinen Berichten aus der Zukunft und von der Insel, auf der ich gestrandet bin, leicht hinterher hänge. Ich nutze also den sonnigsten Tag (seit gestern) (bei Euch ist also „Nacht“ – nur um mal eine Andeutung zur Verständnissicherung des Kapiteltitels zu geben) und schließe an meine März-Erzählungen an. Fasse mich hoffentlich kurz genug, um mich und Euch der tatsächlichen Gegenwart anzunähern.
Wir haben schließlich Mai.
Nach unserer Rückkehr vom Road Trip…
Ääääh, hmmm, neee, jetzt muss ich doch noch was von DAVOR erwähnen. (Wird sie es schaffen bis April, wird sie es schaffen????)
Grinsss:

#1
Ich nehme an, es ist allen bekannt, dass die STEILSTE STRAßE DER WELT sich in Dunedin befindet (steht im Guinness Buch). Ich habe mich wagemutig aufgemacht, das mal zu inspizieren, denn ich konnte es nicht ganz glauben. Ich dachte hingegen, dass sich die 48 steilsten Straßen in Dunedin befinden. Meine fotografischen Fähigkeiten sind nicht gut genug, um die Steilheit einzufangen, aber Holla, die Waldfee – war das anstrengend, da hochzulaufen!!



#2
Habe außerdem – ich war ja grad drin im Sport machen – Dunedins höchsten Berg erklommen. Hab mich n bissl verlaufen (bin durch dichtes Gestrüpp gestiefelt und durch urwaldähnliche Gewächsansammlung, sehr grün), aber hab dann kurz vorm Gipfel den offiziellen Pfad gefunden („Ananas-Pfad“). Das war dann verhältnismäßig langweilig und wenig crusoesk. Lach.

Aber schön da oben.

#3
Mit meinen französischen und spanischen Eidgenossen hab ich dann die ruhmreiche Stätte besucht, in der unser so verehrter Legolas (der blonde Typ mit den guten Ohren – für die, die den Herrn der Ringe nur aus nervigen Filmvergötterern-Unterhaltungen kennen; der von vielen Frauen auf der Bettkante erwünschte Orli Bloom) denen, die noch übrig waren, von der Armee der Toten (oder so?) erzählt hat, die in den Minen (oder so?) hausen und auf Befreiung von ihrem Fluch warten. Muss man gesehen haben! Die Putangirua Pinnacles:


#4
Der waghalsigen und ringhaften Abenteuer nicht genug – ich war dann sogleich mit einigen Jungs aus meiner Schule bei den Mavora Lakes.
Da fehlen mir dann wieder die Worte.



In den Wald sind die zwei weniger heldenhaften Hobbits gekrochen, als sie von den Orks gegessen werden sollten. Da sind also die lustigen Bäume (in Echt!), die sprechen können. Ents?
Habe dabei auch nen neuen Sport kennengelernt. Nachdem jetzt das Surfen jahreszeitbedingt ja nun zu Ende gehen musste (und ich war schon so gut! Stand schon 2 Mal auf dem Brett, auf ner Welle!! ZWEI Mal!!), brauchte ich auch den Ausgleich. Scree-Running heißt das Ganze, das mir zahlreiche Blutergüsse am ganzen Körper bescherte (was muss, das muss). Ich musste ein Mann sein! War ja die einzige Frau auf dem Trip, also biss ich die Zähne zusammen, während ich weniger den Schotter hinunter rannte als liegend rutschte. Ähem. Die Jungs konnten das besser:

Tja. Ich schüttle mal wieder mit dem Kopf ob meiner Unfähigkeit, mein neu ergattertes Leben hier in Kürze zu fassen. Bin am 3. April angelangt.
Ich empfehle mich. *verbeug*
deGonnie












Wir hatten unglaublicherweise super Wetter, TROTZ SOMMER!
(Das ist also die Suedinsel. Dunedin befindet sich unten rechts.)
Links weiter weg ist dann Australien, weiter oben dann Indonesien, gar nich sooo weit weg. Rechts gibt es auch Inseln und die Datumsgrenze, dahinter ist gestern, und unten gibt es lecker Eis.







Abb.: Hütte auf Hügel mit Schaf.














