Samstag, 2. Mai 2009

Neue Eiland-Erzählungen in die Nacht

Tach auch,

ich hatte ja schon erwähnt, dass ich mit meinen Berichten aus der Zukunft und von der Insel, auf der ich gestrandet bin, leicht hinterher hänge. Ich nutze also den sonnigsten Tag (seit gestern) (bei Euch ist also „Nacht“ – nur um mal eine Andeutung zur Verständnissicherung des Kapiteltitels zu geben) und schließe an meine März-Erzählungen an. Fasse mich hoffentlich kurz genug, um mich und Euch der tatsächlichen Gegenwart anzunähern.

Wir haben schließlich Mai.


Nach unserer Rückkehr vom Road Trip…

Ääääh, hmmm, neee, jetzt muss ich doch noch was von DAVOR erwähnen. (Wird sie es schaffen bis April, wird sie es schaffen????)

Grinsss:

#1
Ich nehme an, es ist allen bekannt, dass die STEILSTE STRAßE DER WELT sich in Dunedin befindet (steht im Guinness Buch). Ich habe mich wagemutig aufgemacht, das mal zu inspizieren, denn ich konnte es nicht ganz glauben. Ich dachte hingegen, dass sich die 48 steilsten Straßen in Dunedin befinden. Meine fotografischen Fähigkeiten sind nicht gut genug, um die Steilheit einzufangen, aber Holla, die Waldfee – war das anstrengend, da hochzulaufen!!






































#2
Habe außerdem – ich war ja grad drin im Sport machen – Dunedins höchsten Berg erklommen. Hab mich n bissl verlaufen (bin durch dichtes Gestrüpp gestiefelt und durch urwaldähnliche Gewächsansammlung, sehr grün), aber hab dann kurz vorm Gipfel den offiziellen Pfad gefunden („Ananas-Pfad“). Das war dann verhältnismäßig langweilig und wenig crusoesk. Lach.



Aber schön da oben.



#3
Mit meinen französischen und spanischen Eidgenossen hab ich dann die ruhmreiche Stätte besucht, in der unser so verehrter Legolas (der blonde Typ mit den guten Ohren – für die, die den Herrn der Ringe nur aus nervigen Filmvergötterern-Unterhaltungen kennen; der von vielen Frauen auf der Bettkante erwünschte Orli Bloom) denen, die noch übrig waren, von der Armee der Toten (oder so?) erzählt hat, die in den Minen (oder so?) hausen und auf Befreiung von ihrem Fluch warten. Muss man gesehen haben! Die Putangirua Pinnacles:



























#4
Der waghalsigen und ringhaften Abenteuer nicht genug – ich war dann sogleich mit einigen Jungs aus meiner Schule bei den Mavora Lakes.

Da fehlen mir dann wieder die Worte.




























In den Wald sind die zwei weniger heldenhaften Hobbits gekrochen, als sie von den Orks gegessen werden sollten. Da sind also die lustigen Bäume (in Echt!), die sprechen können. Ents?

Habe dabei auch nen neuen Sport kennengelernt. Nachdem jetzt das Surfen jahreszeitbedingt ja nun zu Ende gehen musste (und ich war schon so gut! Stand schon 2 Mal auf dem Brett, auf ner Welle!! ZWEI Mal!!), brauchte ich auch den Ausgleich. Scree-Running heißt das Ganze, das mir zahlreiche Blutergüsse am ganzen Körper bescherte (was muss, das muss). Ich musste ein Mann sein! War ja die einzige Frau auf dem Trip, also biss ich die Zähne zusammen, während ich weniger den Schotter hinunter rannte als liegend rutschte. Ähem. Die Jungs konnten das besser:



Tja. Ich schüttle mal wieder mit dem Kopf ob meiner Unfähigkeit, mein neu ergattertes Leben hier in Kürze zu fassen. Bin am 3. April angelangt.

Ich empfehle mich. *verbeug*

deGonnie

Dienstag, 21. April 2009

Doch wieder Sommer jetzt

...

Das Bild, was sich mir beim Blick aus meinem nunmehr geliebten Zimmerfenster bietet, ist anders als noch vor 2 Wochen. Über Maori Hill und Belleknowes liegt ein milchiger Film aus Schwefel, oder Nebel (Schwefel klang besser). Hier ist theoretisch Herbst, aber man sagte mir, dass jene Jahreszeit i.d.R. schöner ist als der Sommer, jedenfalls in Dunedin. Naja, kälter wird es schon, aber trotzdem schön und irgendwie eben doch…warm. Fühlt sich oft an wie deutscher September. Nur ohne Geburtstag…Grins.


Wichtig: Für 3 Wochen hing mein Leben an einem seidenen Faden, denn ich hatte meine Kopfhörer absichtslos zerstört und musste dann ohne Musik zwischen den Ohren die Tage und Wege bestreiten, und ich kann Euch sagen, DAS WAR SCHMERZHAFT. Und laut, vor allem. Man glaubt ja nicht, wenn man’s nicht weiß, wie laut der Straßenlärm ist, und wie monoton und melodielos. Ich hab dann den Plan der eigenhändigen Reparatur der Kopfhörer verdrängt (Jule weiß, warum) und mir für umgerechnet weniger als die Hälfte die gleichen gekooft, die ich beim Saturn vor 1 1/2 Jahren erstanden hatte. Ja, Neuseeland ist recht preiswert. Wer Geld hat, gebe es bitte HIER aus. Hier bekommt man was dafür.


Jetzt jedenfalls kann ich wieder debil grinsend durch Dunedin wandern und tanzen, wenn ich von meinen Abenteuern nach Hause gehe.

Zum Glück ein weiter Weg.

Viel Zeit zum Musikhören.

…Aber leider bergauf. Dazu später mehr.


Jajaja, es gibt auch Bilder. Aber nicht DAvon. Was denkt ihr denn?!


Habe grad Ferien und mich auf den Weg gemacht, um die Daheim Gebliebenen mit Neid zu erfüllen, und mit Freudeeeee. Und vielleicht auch, um den ein oder anderen anzuregen, sich doch mal selbst hierhin verschlagen zu lassen, denn, ich sag's mal etwas deutlicher: New Zealand could use your money!!


#1

Habe Mitte März nen Road Trip mit Jess (meiner Gastschwester) und Elsa gemacht. 2 Tage im Auto. 2 Nächte in Herbergen. 2 x tanken. Straße: „Southern Scenic Route“. Scenic indeed. Gebaut für Touristen, nimmt man an. Sie macht eine Art Halbkreis und lässt den Beschauer Vieles im südlichsten Teil der Südinsel bestaunen. Wir sind oft vom Wege abgekommen, um kleine Wunder zu betrachten, die vorher auf Schildern angekündigt wurden. Ich fand ja die Straße an sich schon mal schön.


Viel cooler noch aber die Berge.


Wir vor unserem Schlafplatz.


Ich nutzte den Trip auch, um mich von meinem kleinen Surfbrett-Unfall zu erholen. Kleine Randnotiz: Stehe nie vor einem Brett, dass parallel zur nächsten Welle schwimmt. Es wird dich anspringen und böse Flecken hinterlassen. Na, wo ist der Fleck?


Lake Te Anau-Impression:


Hier in Te Anau hab ich die elektronische Postkarte aufnehmen lassen, die ich mal in ner Mail ankündigte. Herrliches, idyllisches, ruhiges Nest, hier kann und sollte man schon mal ne Weile bleiben!


Wir blieben eine Nacht. Es war doch ein ROAD Trip!! Wir hatten doch keine Zeit!

Haben dann u.a. Nugget Point gesehen (man sieht hoffentlich deutlich die McNuggets im Hintergrund aus dem Wasser ragen).


Mist. Muss Schluss machen, muss auf ne Radtour (Verdammt, bin doch noch nicht mal bei Ende März angelangt…). Kurzfassung: Überlebenstraining und –camp mit einigen Jungs (ich war Aufseherin, hehe); noch mehr Robben; Wandern in der Pampa ohne Duschen und so, herrlich. Coming soon! :)


Nur noch eins: Hatte weiter oben schon "mehr" zum Thema "bergauf" angekündigt...will daher nur schnell erwähnen, dass meine Waden mittlerweile auf doppelte Größe, ich will mal nicht sagen "angeschwollen", aber nun ja, eben erweitert, sind. Für alle, die dickere Waden wollen: Nutzt jede Chance, bergauf zu laufen!!


Gruß ins Warme, deGonnie

Donnerstag, 2. April 2009

Autumnale Stimmung hier

Kia Ora,
hier ein knackiges Update von mir, denn ich muss ins Bett (habe Jetlag vom Flug von Wellington nach hier. Dauer: 75 Minuten. Zeitdifferenz: N/A.).

War am Wochenende in Wellington, denn Montag bis Mittwoch war Konferenz aller Sprachassistenten, die sich derzeit in NZ befinden. War doch durchaus ein Gefühl oder zwei von Klassenfahrt, inklusive Museums- und Kneipenbesuch. Nur halt letzteres jeden Tag. Nun jaaa. Das erklärt dann auch den Jetlag.

(Kleine Randbemerkung: Habe beschlossen, nur noch Wasser zu trinken, das ist billiger, schmeckt supalecka und ist billiger. )

Wellington ist ziemlich schwarz-weiß:

Und es mag Glas, wie ich es vielleicht in einem nächsten Blog genauer skizzieren werde, denn ich muss ins Bett.

Ach, was soll's.

Es hat aber auch buntes, und auch Kugeln in der Luft:


Ihr könnt ja mal überlegen, was die Gebilde auf der Kugel sind und warum sie da sind. Nicht von großer Unwichtigkeit, kann ich nur sagen.

Wir mussten dem Stadtchaos, vor allem dem WIND (Wellington heißt auch "Windy Welly" oder "Windy City"), entfliehen, aber leider kamen wir nicht weit...Der Stau fernab der Zivilisation war auch nicht besser:



Wie dem auch sei, wir (Elsa, Marta, Zeus und ich, und zeitweise weitere 18 Sprachassistenten) haben doch viel Schönes gesehen, zwei ROBBENKOLONIEN, die lungerten buchstäblich einfach so da rum, herrlicher Anblick, eine Robbe war besonders schön, HAT SIE GEDACHT, und räkelte sich mehr für unsere Kameras als für uns.


Hach, ich weiß eigentlich gar nicht, wo ich anfangen soll - dabei hab ich schon angefangen, aber noch gar nich viel erzählt. In den letzten 4/5 Wochen ist hier so viel passiert, ich hab viel gesehen und mich gefreut und Millionen von Fotos gemacht (90% von der Robbe da oben). Ich muss nu leider schon wieder weg, denn morgen geh ich auf ne Wochenendwandertour mit ein paar Jungs und Lehrern des John McGlashan College. Ziel: Mavora Lakes, u.a. Schauplatz einiger Szenen von unserem so oft zitierten und geguckten Film. Hoffe, dass ich abenteuerhaft n paar Orks-Fährten folgen kann, falls noch welche übrig sind, muss man die befrieden. Ich hab mir auch n T-Shirt gekauft mit der Aufschrift "Plant More Trees", das wäre vielleicht auch mal was für die Bösen, die.

Sonntag, 1. März 2009

Entdecke die Halbinsel!

Marta und ich haben uns am Valentinstag (ja, vor 2 Wochen, mein Sonnenbrand ist jetzt endlich verheilt, Haut restauriert) dann mal aufgemacht, die Halbinsel zu erkunden, die sich Dunedin vor einigen Jahrtausenden (als es Dunedin noch nicht mal gab), vor die Tür geschmissen hat. Herrlich, diese Stadt, die so viel schönes in so großer Nähe um sich schart. Werde ein halbes Jahr brauchen, um das alles zu erkunden…
Wie passend! Bin ja noch bis Juli hier, bevor es mich nach Christchurch weiter nördlich spült!

Dunedin befindet sich übrigens in der Provinz Otago, die Halbinsel heißt daher „Otago Peninsula“. Nein, hier wohnten keine Hobbits. Soweit ich weiß, wurde auf der Halbinsel nichts für den Herrn der Ringe gedreht.
Wir hatten unglaublicherweise super Wetter, TROTZ SOMMER!

Ja, manchmal nervt mich die Regenhäufigkeit etwas, aber hab heute beschlossen und innerlich akzeptiert: Es ist ja nur Wetter.

Nachdem der letzte Artikel Euren Tagesplan unweigerlich strapazieren musste, habe ich geübt und werde mich hier wirklich kurz fassen. Es gibt daher viel zu gucken, wenig zu lesen.

Vielleicht fällt mir auch grad nich viel Text ein, man kann nicht immer nur produzieren, produzieren, produzieren!

Zu Eurer Unterstützung hier eine Karte, vor allem für die, die immer noch zu faul waren, mal im Atlas oder bei Google Map zu gucken, wo ich überhaupt bin, und natürlich für die, die kein Internet haben und auf die Druckversion angewiesen sind und zu allem Überfluss auch noch keinen Atlas besitzen.
(Das ist also die Suedinsel. Dunedin befindet sich unten rechts.)

Mal noch eine Karte von Neuseeland insgesamt:

Links weiter weg ist dann Australien, weiter oben dann Indonesien, gar nich sooo weit weg. Rechts gibt es auch Inseln und die Datumsgrenze, dahinter ist gestern, und unten gibt es lecker Eis.

Also. Der Anfang war easy-peasy an der Küste lang, keine Spur von Gebirge, ha!



Getier kreuzte unseren Weg.


Auch Gepflanz.


Nicht unwichtig:


Ein Relikt aus Urzeiten:


Habe todesmutig die Fauna inspiziert. Dieser Riesenkrebs war größer, als er aussieht, und meine Hand wirkt auf dem Bild auch größer, als sie war.


Konnte es nicht lassen, das wohl 500. Bild von Schafen zu machen, Vati, das haben wir dir zu verdanken. Übrigens kriegen alle ganz große Augen, wenn ich erzähle, dass mein Vater ganz lange Schäfer war – ja, Schafe sind durchaus populär und offenbar übt dieser Beruf eine enorme Faszination aus. Ich kommuniziere weiterhin im Vorbeifahren mit den „Sheepies“, wie ich sie nenne, nur kennen die alle nur ein Thema, aber was soll’s, lassen wir mal Gras drüber wachsen.


Tolle Perspektive, wa?

Abb.: Hütte auf Hügel mit Schaf.

Konnte keine Kommunikation aufbauen mit dieser Genossin. Aber sie hat bereitwillig in die Kamera gegrinst:

Haben dann unsere Fahrräder abgestellt und sind gelaufen. Es war zu steil und zu windig für ein Fahrrad mit ohne Gangschaltung, wie man hier hoffentlich sieht.



War auch gut so, konnten einen Berg erklimmen und konnten doch tatsächlich National-Geographic-Fotos machen.


Jetzt mal ganz im Ernst: Als ich das gesehen hab, blieb mir doch die Spucke weg. Hätte nie gedacht, dass ich so was Schönes mal sehen würde (na ja, die National Geographic kaufen is ja einfach). Wir haben einige Zeit auf dem Berg verbracht und haben das doch wirklich sehr genossen, auch die Kekse.

Oh, noch was lustiges zum Abschluss: Marta hat nen Zaun berührt, über den wir leicht verbotenerweise klettern mussten. Es gibt Zäune, sagte ich ihr altklug, die berührt man besser nicht. Hehe. Gut, dass sie vor mir war…Grins.

Die Nachrichten

Es haben sich mittlerweile so einige hundert Bilder angesammelt, deren Kapitäne ich Euch mal nicht vorenthalten möchte. Könnte sein, dass der Text relativ kurzatmig wird – das ist jedenfalls der Plan, denn, die letzten zwei Wochen in einen typischen Text à la Conny zu gießen, wäre selbst für mich UN PEU TOO MUCH (Elsa gibt mir bissl Französisch-Unterricht), also über der Schmerzgrenze, WIR HABEN DOCH KEINE ZEIT.

Denn: Es ist viiiel passiert hier auf der Südhalbkugel, und den Dunedin-Teil der Hemisphärenereignisse bin ich engagiert zu präsentieren…Und zwar hoffentlich in Nachrichtenmanier, wie gesagt, um Euch den Informationsüberfluss kurz und knapp darzubieten. Merke gerade, ich beginne schon, zu scheitern. Kann doch nicht sein, dass das immer noch die Einleitung ist….

Maaaaann, jetzt erzähl halt endlich, hör ich Euch synchron Eure Bildschirme anmotzen. Nänänänänäää, is ja juuuut, Meine.

#1
Eine naive Ostdeutsche (aus Leipzsch) hat mit nem Dunediner im Internet angebändelt und ihm seine Lügen geglaubt (33 Jahre alt, Doktorand), war dann ALL OVER Dunedin’s newspaper und Radio, wurde von einem Großteil der Bevölkerung ob ihrer Dummheit belächelt. Der Mann war 54, arbeitslos, hatte Hühner u.a. Geschöpfe in seinem Haus (!), sie hatte kaum Geld mit, hat es vorgezogen, sich von ihm beherbergen zu lassen, VON DIESEM SCHÄNDLICHEN LÜGNER, statt gleich wieder ins Flugzeug zu steigen. Offenbar arbeitet sie als Teilzeitkraft im sozialen Bereich und wollte erkunden, wie ein Mensch so werden kann. Zitat Ende. Ich schüttle jetzt noch mit dem Kopf. Polizei war auch involviert, als es dann wirklich brenzlig wurde. Tz-tz.

#2
Marta, Zeus und ich haben erkannt, dass man echt nicht bedient wird, wenn man sich vor ein Café setzt. Da kann man auch 20 Minuten sitzen bleiben, ohne dass sich jemand für einen interessiert. Gut, wenn man ne Pause braucht. Schlecht, wenn man Kaffee braucht.


Sind dann gegangen und haben beim nächsten Mal brav an der Theke bestellt und bezahlt. So funktioniert das also.


Hier mal ein Bild von den beiden:



#3
Die Uni hat angefangen. Studenten krass drauf. Haben 2 Wochen lang gefeiert, dass sie jetzt Studenten sind und sich nicht wie Erwachsene benehmen müssen. Beweisfoto:


Höhere Semester (viel erfaaaahrener!) haben Jungstudis mit Eiern, Mehl und Bier beworfen, was das Gekrauche soll, hab ich nich verstanden.
Was haben wir damals gemacht, 2001? ……. Ui, die Einführungsveranstaltungen der Einführungswoche besucht. Wie (und dass) man die Bibliothek benutzt. Welche Seminare wichtig sind. Wieviel Stunden pro Woche angemessen sind. Boooaaah, wie gerne wäre ich auf dem Markt rumgekrochen!!! Lach.

#4
Highlight der Orientation Week der neuen Studenten: SKANDAL!!! Studentenparade endet im Chaos, bei dem nicht nur Eier, Bier und Mehl fliegen, sondern auch alle Sorten von Körperflüssigkeiten, und es war noch ekelhafter, als es klingt. Und ich hab es nur in der Zeitung gelesen und das war schon zuviel. Stadt empört, Bürgermeister enttäuscht, Ladenbesitzer zusätzlich beschäftigt mit Trockeneierabkratzung. Habe keine Bilder, ich war zum Glück in meinem Zimmer, als es geschah.


Notiz: MUSS MICH KÜRZER FASSEN; MUSS MICH KÜRZER FASSEN.

#5
Arbeit. Habe nun Schülergruppen, die ich mit mehr oder weniger großem Erfolg zum Deutsch sprechen bringe. Die Jungens (John McGlashan College) sind überaus nett, grüßen mich auch auf der Straße, die Mädels (Otago Girls’ High School) auch sehr nett und überhaupt fast alle Schüler hier meiner Ansicht nach sehr fleißig und wissbegierig. Und sportlich: Hatten Sporttag, verglichen mit den Sporttagen zu DDR-Zeiten doch äußerst locker (Disziplinen z.B. Sackhüpfen. Ich dachte, ich seh nicht richtig. Eierlaufen und Gummihuppe [dt. Gummi-Hüpfe. Lach.] hab ich allerdings nicht gesehen), vor allem auch für diese strikt organisierte Schule. Man achte auf die Sportbekleidung.




#6
Weiterhin große Liebe zwischen meiner Gitarre und mir. Endlich mal ein Bild jetz!!!



Und noch eins von dem guten Stueck alleine:


#7
Pub. Gehen oft, es gibt jeden Abend Live-Musik, unglaublich, ein Paradies, und die Musi ist guuut! Hier ein Bild voller Freude im Irish Pub „The Bog“, mit Elsa, mir, Ann Schneider (aus Minnesota, US, wohnt in Elsas Haus, sehr gut, ihre Bekanntschaft gemacht zu haben), und Marta. Der Typ ist der lustige Barkeeper, der einen günstigen Augenblick genutzt hat.


Finde, ich hab auf diesem Bild Ähnlichkeit mit Frau Prof. Dr. Volk-Birke, könnt mir gerne (wirklich!) widersprechen. Ist es die Nase?

#8
Heeme. Weiterhin sehr nett mit meiner Familie, und das Essen schmeckt. (Esse oft zusätzlich Muffins in der Stadt, sind groß und es gibt zu viele Sorten, muss alle probieren). Das war jetzt redundant.

#9
Marta und ich hatten letztens zufällig ein schachbretthaftes Arbeitsoutfit, dessen Schachbretthaftigkeit uns bewusst wurde, als wir uns nach der Schule sahen (waren getrennt auf Arbeit gegangen):

Die Hosen haben sogar beide Nadelstreifen, das muss uns erstmal einer nachmachen.















#10
Marta und ich waren mal wandern. Haben – könnt ihr mir ruhig glauben – eine Straße in Dunedin gefunden, die NICHT steil oder ein Berg ist.




Wir waren wandern in Wald und Flur,
und waren nicht alleine
in der Natur:


Haben Dunedin von ganz weit oben gesehen:


























#11
Und zum Schluss: Ja, ich surfe jetzt. Jeden Freitag, im Pazifik, mit nem Brett aus Styropor, das klingt jetzt leicht, aber lass dir das mal von ner blöden Welle an dich schießen, ich kann dir sagen, ey, LEICHT my ass! Habe Blutergüsse und Muskelkater von diesem Erlebnis, aber hat das Spaß gemacht!!! Hier mal ein kleiner Eindruck, zum Glück konnte ich die Kamera nahe dem Wasser positionieren, sodass mir mit Selbstausloeser dieser Schnappschuss gelang:





Nun, das waren dann erstmal einige wenige Neuigkeiten. Keine Panik, ich sammle weiter. Jetzt könnt ihr dann auch endlich weiterarbeiten, doch keine Mittagspause heute, dafür ist keine Zeit, die Conny schreibt ja immer so viel. Jajaja…Im nächsten Blog-Artikel, der sich dem hier auch gleich anschließt (wir haben keine Zeit zu verlieren), könnt ihr dann meine wirklichen Ausflugsabenteuer begucken, hier waren ja nicht mal die Bilder von mir mit den Pinguinen im Arm dabei!!! (Ja, man muss die Leute locken! Hehehe.)